Auslandsimmobilien: Was Sie vor dem Kauf wissen müssen
Wenn Sie eine Auslandsimmobilie, eine Immobilie, die außerhalb Ihres Wohnlandes liegt und oft als Anlage oder Ferienresidenz genutzt wird. Auch bekannt als Auslandsgrundstück, ist sie eine der komplexesten, aber auch rentabelsten Formen der Vermögensanlage. Es geht nicht nur um Sonne, Meer und einen schönen Balkon – es geht um Recht, Steuern und echte Kosten, die viele erst nach dem Kauf erkennen.
Ein Grunderwerbsteuer, eine Steuer, die beim Kauf von Grundstücken oder Immobilien fällig wird und je nach Land stark variiert ist kein deutsches Problem. In Spanien liegt sie bei 8–10 %, in Portugal bei 6,5 %, in Italien bis zu 9 % – und das ist nur der Anfang. Dazu kommen Notarkosten, Übersetzungskosten, Vermittlungsgebühren und oft auch eine lokale Immobiliensteuer, die jährlich fällig wird. Wer hier nicht genau kalkuliert, zahlt doppelt. Und dann gibt es noch die Steuerfallen, unerwartete finanzielle Verpflichtungen, die durch falsche Vertragsaufteilung, fehlende Dokumentation oder unklare Wohnsitzregelungen entstehen. Viele kaufen eine Ferienwohnung in Kroatien, vergessen, dass sie in Deutschland weiterhin steuerlich ansässig sind – und plötzlich muss die Miete versteuert werden, obwohl sie sie selbst nie nutzt.
Die Immobilienbewertung, die Ermittlung des tatsächlichen Marktwerts einer Immobilie, oft unter Berücksichtigung lokaler Preisdynamik, Mietrenditen und Infrastruktur funktioniert im Ausland anders als bei uns. In Deutschland gibt es klare Vergleichswerte, in vielen Ländern nicht. Ein Haus in Bulgarien mag günstig wirken – aber wenn es 15 km vom nächsten Supermarkt entfernt ist, keine gute Internetverbindung hat und der nächste Mieter nur alle zwei Jahre kommt, ist der Wert viel niedriger, als der Verkäufer sagt. Und wer glaubt, dass ein digitaler Bewertungsrechner aus Deutschland das auch erkennt, irrt sich.
Diese Seite sammelt alles, was Sie brauchen, um nicht zum Opfer von falschen Versprechungen zu werden. Hier finden Sie konkrete Beispiele: Wie Lettland ein digitales Grundbuch hat, das deutschen Käufern Sicherheit gibt. Wie Fotodokumentation bei Umbauten im Ausland Sie vor Schadensansprüchen schützt. Wie Sie Abstandsflächen in Frankreich oder Italien richtig berechnen – ohne einen Anwalt zu konsultieren. Wie Sie die Kosten für eine Kellersanierung in Spanien abschätzen, wenn der Boden feucht ist. Und wie Sie mit einer einfachen Aufteilung von Grundstück und Inventar bis zu mehrere Tausend Euro Grunderwerbsteuer sparen – egal, ob Sie in Portugal, Ungarn oder Kroatien kaufen.
Es geht nicht darum, ob Sie eine Auslandsimmobilie kaufen sollen. Es geht darum, ob Sie sie richtig kaufen – mit Augenmaß, mit Wissen und ohne Überraschungen, die Ihr Budget sprengen.
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