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Gutachter- und Prüfkosten vor Immobilienkauf: So sparen Sie bares Geld


Gutachter- und Prüfkosten vor Immobilienkauf: So sparen Sie bares Geld
Aug, 18 2026

Stellen Sie sich vor, Sie haben das Traumhaus gefunden. Der Preis passt, die Lage ist top, aber dann kommt der Satz vom Makler: "Lassen Sie es besser noch von einem Gutachter prüfen." Plötzlich stehen 3.000 Euro auf dem Zettel. Lohnt sich das wirklich? Und wenn ja, wie kommen Sie an den besten Preis ohne Abzocke? Seit der Abschaffung der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) sind die Preise für Immobiliengutachten zur Bewertung des Verkehrswerts und der technischen Zustandsprüfung frei verhandelbar. Das bedeutet: Wer weiß, worauf er achten muss, kann bis zu 30 Prozent einsparen - ohne dass die Qualität leidet.

Diese Anleitung zeigt Ihnen genau, wo die Kosten hängen bleiben, welche Art von Prüfung Sie tatsächlich brauchen und wie Sie mit wenigen Schritten ein faires Angebot aushandeln. Wir nehmen die aktuellen Marktdaten aus 2026 heranziehen, damit Sie nicht für Luft bezahlen.

Warum die Kosten so stark variieren

Früher gab es feste Sätze. Heute zahlt man je nach Anbieter, Region und Umfang völlig unterschiedliche Beträge. Ein Kurzgutachten (oft auch Sichtung genannt) kostet zwischen 150 und 500 Euro bei kleinen Objekten, kann aber bei spezialisierten Büros schnell auf über 1.000 Euro klettern. Ein volles Verkehrswertgutachten liegt oft bei 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts. Bei einer Immobilie für 500.000 Euro sind das also 2.500 bis 7.500 Euro.

Der Hauptgrund für diese Streuung: Die Grundsteuerreform 2025 hat die Bewertungsmodelle komplexer gemacht. Gutachter müssen jetzt mehr Daten wie Bodenrichtwerte, exakte Wohnflächen und regionale Mietniveaus berücksichtigen. Das treibt den Aufwand - und damit die Preise - nach oben. Prognosen gehen davon aus, dass die Honorare bis 2026 um weitere 8 bis 12 Prozent steigen könnten, wenn die Digitalisierung nicht schneller greift.

Die richtige Art des Gutachtens wählen

Nicht jede Immobilie braucht das teuerste Gutachten. Hier ist die Faustregel, die Experten wie Dr. Klein empfehlen:

  • Neubau oder sehr junge Immobilie: Oft reicht eine kurze technische Sichtung (ca. 300-500 Euro). Die Wahrscheinlichkeit für versteckte Altlasten ist gering.
  • Bestandsimmobilie unter 200.000 Euro: Ein Kurzgutachten genügt meist. Achten Sie darauf, dass schriftlich dokumentiert wird, was geprüft wurde.
  • Immobilien über 300.000 Euro: Hier lohnt sich fast immer ein vollständiges Gutachten. Der Aufpreis schützt vor teuren Überraschungen wie Dachschäden oder mangelhafter Elektrik.

Ein reales Beispiel: Ein Käufer zahlte 520 Euro für eine Kurzprüfung. Der Gutachter fand fehlerhafte Elektroinstallationen. Die Sanierung hätte 12.000 Euro gekostet. In diesem Fall war die Investition goldwert. Aber: Nicht jeder Gutachter liefert diesen Mehrwert. Deshalb ist die Auswahl entscheidend.

Illustration of various property inspection methods including thermal imaging and blueprint review

Preisvergleich und Verhandlungstaktiken

Das wichtigste Einsparpotenzial liegt im Vergleich. Holen Sie mindestens drei Angebote ein. Viele Käufer lassen sich von der ersten Offerte blenden, weil sie denken, alle Gutachter arbeiten gleich. Falsch. Einige rechnen nach Stunden ab, andere mit Pauschalen, wieder andere prozentual zum Wert.

So handeln Sie richtig:

  1. Festpreis vereinbaren: Lassen Sie sich keine offenen Posten durchrutschen. Fragen Sie explizit nach: "Was passiert, wenn während der Begutachtung zusätzliche Messungen nötig werden?"
  2. Umfang definieren: Klären Sie, ob nur der bauliche Zustand oder auch der energetische Zustand (Energieeffizienzklasse) geprüft wird. Letzteres ist seit der Reform wichtiger geworden.
  3. Schriftform verlangen: Ohne schriftlichen Bericht ist ein Gutachten wertlos. Vereinbaren Sie die Seitenzahl und die enthaltenen Anlagen (Fotos, Messprotokolle).
  4. Unabhängigkeit sicherstellen: Nie den Gutachter des Verkäufers nutzen! Das gefährdet die Neutralität. Ein eigener Gutachter schützt Ihre Interessen in der Kaufpreisverhandlung.

Ein Trick: Wenn zwei Angebote weit auseinanderliegen, fragen Sie beim Teureren nach, was den Unterschied rechtfertigt. Oft steckt darin nur eine höhere Stundensatz-Kalkulation, die Sie verhandeln können, wenn Sie kurzfristig buchen.

Steuerliche Aspekte und Finanzierung

Können Sie die Kosten absetzen? Für private Käufer, die selbst einziehen, ist die Antwort meistens nein. Nur Vermieter können Gutachterkosten als Werbungskosten absetzen. Doch: Wenn Sie das Gutachten nutzen, um den Kaufpreis erfolgreich zu senken, „bezahlen“ Sie die Kosten indirekt durch die Ersparnis. Bei einer Immobilie für 400.000 Euro kann ein gutes Gutachten den Preis um 5.000 bis 10.000 Euro drücken - das übersteigt die Gutachterkosten oft deutlich.

Banken akzeptieren moderne Gutachten zunehmend digital. Achten Sie darauf, dass Ihr Gutachter digitale Berichte erstellt (ca. 35 Prozent der Branche tun dies bereits). Das spart Zeit und manchmal sogar Druckkosten.

Vergleich der Gutachtenarten und typischer Kosten (Stand 2026)
Gutachten-Art Typischer Preisbereich Dauer Geeignet für
Kurzgutachten / Sichtung 150 € - 500 € 1-3 Tage Neubauten, kleine Objekte, schnelle Entscheidung
Standard-Gutachten 1.000 € - 2.500 € 1-2 Wochen Mittlere Bestandsimmobilien (200k-500k €)
Vollständiges Verkehrswertgutachten 2.500 € - 7.500 €+ 2-4 Wochen Hochwertige Objekte, Streitfälle, Banken mit strengen Vorgaben
Happy couple closing a real estate deal with a professional at a dining table

Fallen vermeiden: Was Verbraucherzentralen warnen

Eine Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) aus 2024 zeigte: 22 Prozent der geprüften Angebote hatten unklare Leistungsumfänge. Das heißt: Im Kleingedruckten standen plötzlich Zusatzkosten für Feuchtemessungen oder Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die vorher nicht angesprochen wurden.

Meiden Sie diese Fehler:

  • Zu wenig Details im Angebot: Wenn nicht steht, welche Punkte geprüft werden, ist das Angebot wertlos.
  • Verkäufer-Gutachter: Klingt bequem, ist aber riskant. Der Gutachter arbeitet für den Verkäufer, nicht für Sie.
  • Kein Nachweis der Qualifikation: Prüfen Sie, ob der Gutachter Mitglied in einem Verband wie der DGUSV (Deutsche Gesellschaft für Umwelt und Schadenverhütung) ist oder über anerkannte Zertifizierungen verfügt.
  • Ignorieren der Grundsteuerreform: Ältere Gutachten, die die neuen Bewertungsparameter ignorieren, könnten bei Behörden oder Banken anecken.

Praktische Checkliste für Ihren Einkauf

Bevor Sie einen Gutachter beauftragen, gehen Sie diese Liste durch. Das spart Nerven und Geld:

  1. Immobiliewert grob schätzen (Bodenrichtwert + Gebäudealter).
  2. Drei Angebote einholen (mindestens zwei sollten unabhängige Einzelunternehmer sein).
  3. Festpreis und Leistungsumfang schriftlich fixieren.
  4. Abgabetermin verbindlich vereinbaren (max. 1 Woche vor Notartermin).
  5. Prüfen, ob der Gutachter eine Berufshaftpflichtversicherung hat.
  6. Bei Unsicherheit: Einen zweiten Gutachter für eine Stichprobe befragen (kostet ca. 100-200 Euro, kann aber Tausende sparen).

Am Ende geht es nicht darum, den billigsten Gutachter zu finden, sondern den, der den besten Schutz für Ihr Kapital bietet. Mit klaren Regeln und etwas Recherche holen Sie sich das Maximum aus Ihrer Investition heraus.

Muss ich vor jedem Immobilienkauf einen Gutachter beauftragen?

Rechtlich ist es nicht Pflicht. Aber bei Bestandsimmobilien über 200.000 Euro wird es dringend empfohlen. Der Schutz vor versteckten Mängeln überwiegt die Kosten in den meisten Fällen. Bei Neubauten reicht oft eine kürzere Sichtung.

Wie lange dauert die Erstellung eines Gutachtens?

Ein Kurzgutachten ist innerhalb von 1-3 Tagen fertig. Ein Standardgutachten benötigt 1-2 Wochen. Ein volles Verkehrswertgutachten kann bis zu 4 Wochen dauern, besonders wenn viele Unterlagen gesichtet werden müssen. Planen Sie den Termin so, dass das Ergebnis vor der Beurkundung bei der Bank vorliegt.

Sind Gutachterkosten steuerlich absetzbar?

Nur für Vermieter als Werbungskosten. Private Käufer, die selbst einziehen, können die Kosten nicht direkt absetzen. Indirekt profitieren Sie jedoch, wenn das Gutachten hilft, den Kaufpreis zu senken.

Was ist der Unterschied zwischen HOAI und freien Preisen?

Die HOAI regelte früher die Honorare staatlich. Seit ihrer Abschaffung für private Bauleistungen können Gutachter ihre Preise frei festlegen. Das führt zu mehr Wettbewerb, aber auch zu größeren Preisspannen. Wichtig ist daher, immer einen Festpreis zu vereinbaren.

Lohnt sich ein Gutachten für eine Wohnung?

Ja, besonders wenn die Wohnung älter ist oder die Hausgemeinschaft viele offene Renovierungen hat. Auch hier gilt: Je höher der Kaufpreis, desto größer der Nutzen eines professionellen Checks. Bei günstigen Altbauwohnungen lohnt sich oft schon eine Kurzprüfung für die Elektrik und Bausubstanz.

16 Kommentare

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    Kathy Fiedler

    August 20, 2026 AT 07:32

    Endlich mal jemand der den Mut hat die Wahrheit zu sagen!!!
    Diese ganze Gutachter-Sache ist doch nichts anderes als ein moderner Aberglaube, eine rituelle Reinigung für unser schlechtes Gewissen.
    Wir kaufen nicht mehr ein Haus, wir kaufen Sicherheit, oder?
    Und diese Sicherheit kostet uns das Blut aus dem letzten Finger.
    Die HOAI war vielleicht unfreiwillig komisch, aber wenigstens war sie vorhersehbar wie ein Schweizer Uhrwerk.
    Jetzt ist alles Chaos und jeder preist sich nach Bauchgefühl an.
    Ist das nicht absurd? Wir leben im Jahr 2026 und verhandeln noch immer wie auf einem Basar in Istanbul.
    30 Prozent sparen? Das klingt nach Marketing-Floskel, aber hey, wer will schon bei 5.000 Euro draufzahlen?
    Es geht hier um Existenzgründung durch Immobilienbesitz, nicht um einen Einkaufsbummel.
    Man muss einfach wissen, was man kauft, oder? Oder lässt man es lieber prüfen?
    Ein Dilemma ohne Ende.

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    Nick Weymiens

    August 21, 2026 AT 16:46

    Typischer Mainstream-Narrativ.
    Nur weil die Preise frei sind, heißt das nicht, dass sie fair sind.
    Der Markt ist effizient, wenn alle rational handeln, aber tun sie das?
    Nein, sie lassen sich von Emotionen treiben.
    Gutachten sind reine Informationsasymmetrie-Ausbeutung.
    Wer kann sich leisten, drei Angebote einzuholen?
    Das ist elitäres Denken, das die breite Masse ausschließt.
    Ohne Zugang zu spezialisiertem Wissen bleibt man Opfer des Systems.
    Aber gut, für die Eliten unter uns ist das natürlich kein Problem.
    Sie haben ja Zeit und Geld, um die besten Berater zu engagieren.
    Der Rest darf froh sein, wenn er überhaupt einen Termin bekommt.
    So funktioniert soziale Schichtung im 21. Jahrhundert.

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    Christian Seebold

    August 21, 2026 AT 21:49

    Haha, schön zu lesen!
    Ich hab letztes Jahr auch so ein Ding gemacht.
    Kurzprüfung für 400 Euro, fand nur feuchte Wände.
    War eigentlich klar, aber gut zu wissen.
    Der Makler wollte mir 1500 für ein "vollständiges" Zeug andrehen.
    Hab ihn angelogen und gesagt, ich brauche nur die Elektrik checken.
    Funktioniert super.
    Man muss einfach selbst mitdenken, dann spart man viel.
    Oder habt ihr euch vom ersten Angebot blenden lassen?
    Vermutlich, sonst wärt ihr hier nicht.
    Aber hey, besser sicher als heilfroh, oder?

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    Ulrike Kok

    August 22, 2026 AT 19:30

    hey leute
    ich find das thema total spannend weil wir gerade mitten drin stecken
    die sache mit der grundsteuerreform wird oft unterschätzt
    wenn euer gutachter da nicht drin ist seid ihr im nacken
    wir haben zwei angebote bekommen die waren lichtjahre auseinander
    eines hatte keine fotos dabei das andere ja
    das macht schon einen riesen unterschied
    und ja schriftform ist king
    ohne papieren nix wert
    habt ihr schon mal erlebt dass ein gutachter digital gearbeitet hat
    unsere bank wollte das fast zwingend
    spart echt zeit und nerven
    aber die qualität? schwer zu sagen
    vielleicht teilt ihr eure erfahrungen

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    Duquet Jean-Marc

    August 23, 2026 AT 15:25

    ah ja die große weisheit
    ihr denkt alle ihr seid schlauer als der makler
    aber wisst ihr was
    der makler hat recht
    weil er es täglich sieht
    ihr seht es einmal im leben
    also lasst es machen
    oder haltet ihr euch für besser
    sicherlich
    aber wer zahlt die rechnung wenn das dach einstürzt
    ihr
    nicht der gutachter
    also kauft euch das gute zeug
    und stoppt dieses sparsamkeits-theater
    es ist lächerlich
    und billig ist teuer
    immer

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    Christoph Schulz

    August 24, 2026 AT 19:29

    Interessanter Punkt zur Digitalisierung.
    Bei uns in der Region gibt es kaum Anbieter, die wirklich digitale Berichte liefern.
    Meistens kommt das Ganze per PDF, das aussieht wie ein Scan eines Scans.
    Wäre schön, wenn da mehr Standard wäre.
    Spiegelt sich das wider in der Akzeptanz der Banken?
    Oder ist das eher ein Wunschdenken?
    Vielleicht übertrieben, aber die Papierberge sind real.

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    Hans Martin Kern

    August 25, 2026 AT 05:24

    Super Artikel! 👍
    Habe gerade erst mein Haus gekauft und war überrascht, wie teuer das Gutachten war.
    Glücklicherweise hat es sich gelohnt, denn wir konnten den Preis um 8.000 € drücken.
    Der Gutachter hatte Mängel an der Fassade gefunden, die der Verkäufer verschwiegen hatte.
    Ohne das Gutachten hätten wir das nie gemerkt.
    Also: Ja, lohnt sich absolut!
    Aber stimmt, man sollte mehrere Angebote vergleichen.
    Ich habe drei bekommen und das mittlere gewählt.
    Keine Regretts! 😊

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    Daisy Croes

    August 25, 2026 AT 15:53

    Wow, what a game changer!
    You really need to look at the energy efficiency part too.
    It's not just about cracks in the wall, it's about your future bills.
    Think of it as an investment in your comfort.
    Don't let the price scare you off from getting the full picture.
    Your wallet will thank you later when the heating bill comes in low.
    It's all about long-term thinking, folks.
    Embrace the change and save big!

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    Christian Rathje

    August 27, 2026 AT 12:08

    Gute Zusammenfassung.
    Eine kleine Ergänzung: Bei Altbauten lohnt es sich, speziell auf die Dämmung und Fenster zu achten.
    Oft sind die Kosten für die Sanierung höher als das Gutachten selbst.
    Wird im Artikel zwar erwähnt, aber nicht explizit hervorgehoben.
    Dennoch sehr hilfreich für Einsteiger.
    Danke für die Infos.

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    Désirée Schabl

    August 29, 2026 AT 04:39

    Zunächst einmal sei angemerkt, dass die Behauptung einer möglichen Ersparnis von dreißig Prozent äußerst fragwürdig erscheint, sofern man die Qualität der Leistung nicht außer Acht lässt.
    Man neigt dazu, in dieser Diskussion die ethische Dimension der Auftragsvergabe zu vernachlässigen.
    Wer billig kauft, kauft bekanntlich schlecht, und dies gilt insbesondere im Bereich der technischen Prüfung von Wohnobjekten.
    Die Verlockung, auf den günstigsten Anbieter auszuweichen, birgt das Risiko, dass wesentliche Mängel übersehen werden, was letztlich zu höheren Kosten führen kann.
    Es ist daher ratsam, nicht ausschließlich auf den Preis abzustellen, sondern auf die Qualifikation und Reputation des Gutachters.
    Dieser Ansatz mag zwar konservativ wirken, ist jedoch in Anbetracht der finanziellen Risiken geboten.
    Man sollte sich nicht von kurzfristigen Sparmaßnahmen verleiten lassen, die langfristig schädlich sein können.
    Die Verantwortung liegt beim Käufer, der die Konsequenzen einer mangelhaften Prüfung tragen muss.
    Daher ist eine gründliche Recherche und die Auswahl eines erfahrenen Fachmanns unerlässlich.
    Man darf nicht vergessen, dass ein Gutachten eine Investition in die Sicherheit des eigenen Kapitals darstellt.
    Wer hier spart, riskiert, am falschen Ende zu sparen.
    Diese Perspektive sollte in der öffentlichen Debatte stärker berücksichtigt werden.
    Es geht nicht nur um Geld, sondern um die Integrität des Kaufprozesses.
    Man sollte also vorsichtig sein und nicht jedem Trend hinterherlaufen.
    Die Vernunft spricht dafür, die Dinge ernst zu nehmen und nicht zu leichtfertig zu entscheiden.

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    Lukas Barth

    August 29, 2026 AT 21:28

    Sehr guter Beitrag zum Thema Due Diligence im Immobilienmarkt.
    Die Koppelung der Grundsteuerreform an die Bewertungsmethodik ist ein oft übersehener Aspekt.
    Wenn man die Bodenrichtwerte korrekt interpretiert, kann man bereits vor dem Gutachten eine grobe Spanne ableiten.
    Dies hilft bei der Verhandlungssituation erheblich.
    Man sollte die Datenquellen des Gutachters kritisch hinterfragen.
    Ist er auf aktuelle Marktdaten angewiesen oder nutzt er veraltete Modelle?
    Diese Transparenz ist entscheidend für die Vergleichbarkeit der Angebote.
    Außerdem: Die Berufshaftpflichtversicherung ist kein optionaler Bonus, sondern Pflicht.
    Ohne ausreichende Deckungsumfänge ist das Gutachten rechtlich wertlos.
    Prüft unbedingt die Versicherungsnachweise vor der Beauftragung.
    Das schützt euch vor bösen Überraschungen bei späteren Streitigkeiten.
    Ein kleiner Tipp: Nutzt die digitalen Portale der Gutachterverbände für Referenzen.
    Dort findet ihr oft Bewertungen von Kollegen und Kunden.
    Das gibt einen guten Eindruck von der Arbeitsqualität.
    Lasst euch nicht von glatten Versprechen blenden, sondern schaut auf die Fakten.
    Dann steht ihr im Verkaufsprozess auf sicheren Beinen.

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    Harold Strack

    August 30, 2026 AT 14:33

    :) Ich finde den Artikel sehr ausgewogen. Habe mich auch gefragt, ob man die Kosten irgendwie über die Nebenkostenabrechnung gehen kann. Doch, laut Steuerberater nur bei Vermietung. Aber indirekt hilft es ja, wie oben geschrieben. Schöne Checkliste übrigens. Werde ich beim nächsten Projekt nutzen. Danke fürs Teilen! :) Hoffentlich bleiben die Preise stabil bis dahin.

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    Sven Ulrich

    August 31, 2026 AT 07:02

    Kurz und knapp:
    Immer Festpreis.
    Niemand Stundenlohn.
    Unabhängiger Gutachter.
    Schriftform.
    Rest ist Geschwätz.
    Spaß beiseite, aber genau so läuft's.
    Wer da nicht aufpasst, zahlt drauf.
    Merkt euch das.

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    Hans Hariady

    August 31, 2026 AT 07:49

    Sehr, sehr informativ!
    Ich hätte nie gedacht, dass die Grundsteuerreform so großen Einfluss auf die Preise hat.
    Wusste gar nicht, dass die Bewertungsmodelle so komplex geworden sind.
    Vielen Dank für die Aufklärung!
    Und der Tipp mit den drei Angeboten ist Gold wert.
    Werde ich definitiv umsetzen.
    Nochmal vielen Dank!
    Und sorry für die vielen Ausrufezeichen, bin einfach begeistert!

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    Jens Sonnenburg

    September 2, 2026 AT 07:47

    Grammatisch einwandfrei formulierter Artikel, was in diesem Genre selten vorkommt.
    Allerdings fehlt eine tiefgreifende Analyse der psychologischen Aspekte der Kaufentscheidung.
    Der Druck, sofort zuschlagen zu müssen, führt oft zu irrationalen Entscheidungen.
    Das Gutachten dient hier primär der Rationalisierung des Kaufakts.
    Wer das erkennt, kann die Kosten besser einordnen.
    Es ist weniger eine technische Notwendigkeit, als vielmehr ein psychologisches Sicherheitsnetz.
    Diese Unterscheidung ist wichtig für die Gesamtbewertung des Themas.
    Ansonsten solide Faktenlage.

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    john penninckx

    September 3, 2026 AT 14:25

    So, so...
    Ihr Deutschen und eure Liebe zum Detail.
    Bei uns in Belgien fragen wir einfach den Nachbarn.
    Er weiß, ob das Haus zusammenfällt.
    Genau so einfach.
    Kein Gutachter, keine Formulare, kein Stress.
    Alles andere ist Theater.
    Aber gut, wenn ihr das braucht, nehmt es mit.
    Nur haltet die Erwartungen niedrig.
    Am Ende zählt der Preis, nicht das Papier.
    Oder irre ich mich?
    Verzeiht, war ironisch gemeint.
    Oder doch nicht?
    Na ja, macht was ihr wollt.
    Aber denkt dran: Der Nachbar hat immer recht.

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