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Grundbuchänderung nach Immobilienverkauf: Kosten für Eigentümerwechsel im Detail


Grundbuchänderung nach Immobilienverkauf: Kosten für Eigentümerwechsel im Detail
Jun, 30 2026

Ein Immobilienkauf ist nie nur die Unterschrift unter dem Kaufvertrag. Der eigentliche Moment, in dem Sie rechtlich gesehen der neue Besitzer werden, passiert erst später - im Grundbuchamt. Ohne diese Eintragung bleibt das Geld zwar beim Verkäufer, aber das Eigentur gehört noch immer ihm. Diese Lücke zwischen Vertrag und Eigentum ist riskant und genau deshalb gibt es den Prozess der Grundbuchänderung, also die offizielle Umschreibung des Eigentums. Viele Käufer unterschätzen dabei die damit verbundenen Gebühren. Es geht nicht nur um Maklerprovision oder Grunderwerbsteuer. Die Kosten für die Änderung im Grundbuch sind fest geregelt, lassen sich kaum verhandeln und summieren sich schnell zu einem vierstelligen Betrag.

In diesem Artikel klären wir auf, wer genau welche Kosten trägt, wie hoch die Gebühren wirklich sind und warum Sie bei Ihrer Finanzierungsplanung diese Posten unbedingt einkalkulieren müssen. Wir schauen uns die gesetzlichen Grundlagen an, berechnen konkrete Beispiele und zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen, damit keine bösen Überraschungen auftreten.

Warum die Grundbucheintragung so entscheidend ist

Stellen Sie sich vor, Sie haben den Kaufvertrag unterschrieben, die Anzahlung gezahlt und sogar schon die Schlüssel erhalten. Aber dann stellt sich heraus, dass der Verkäufer noch andere Schulden hat, die seine Immobilie belasten. Wenn Sie nicht im Grundbuch stehen, sind Sie kein geschützter Dritter. Das deutsche Recht kennt hier einen klaren Grundsatz: Was nicht im Grundbuch steht, existiert rechtlich nicht als Eigentum.

Das Grundbuch dient der öffentlichen Gläubigkeit. Es soll sicherstellen, dass jeder, der eine Immobilie kauft, genau weiß, wessen sie ist und ob sie belastet ist. Dieser Schutzmechanismus funktioniert nur, weil der Staat streng kontrolliert, wer eingetragen wird. Deshalb liegt die Zuständigkeit bei den Amtsgerichten mit ihrer Grundbuchabteilung. Jeder Vorgang dort kostet Geld, da er Personalzeit und Verwaltungsaufwand erfordert.

Die wichtigsten Fakten zur Grundbuchänderung
Fakt Bedeutung für Sie
Eigentumsübergang Erfolgt erst mit Eintragung, nicht mit Vertragsunterzeichnung.
Kostenbasis Orientiert am Kaufpreis (Objektwert), nicht an festen Pauschalbeträgen.
Zuständigkeit Amtsgericht (Grundbuchamt) am Sitz der Immobilie.
Gesetzliche Grundlage GNotKG (Gerichts- und Notarkostengesetz) regelt die Tarife.

Wer zahlt was? Die Aufteilung der Kosten

Eine der häufigsten Fragen beim Verkauf einer Immobilie lautet: Wer muss die Rechnung für die Grundbuchänderung bezahlen? Die Antwort ist glücklicherweise recht eindeutig und folgt einer einfachen Logik: Wer profitiert von der Eintragung, der zahlt auch dafür.

Der Käufer trägt fast alle Kosten. Er möchte ja schließlich ins Grundbuch eingetragen werden. Dazu gehören:

  • Die Auflassungsvormerkung (Schutz für den Käufer bis zur endgültigen Eintragung).
  • Die Eigentumsumschreibung (der eigentliche Wechsel vom Verkäufer zum Käufer).
  • Die Eintragung der neuen Grundschuld (für die Bankfinanzierung).
  • Die notarielle Beurkundung des Vollzugs (Übergabe des Geldes).

Der Verkäufer hingegen zahlt primär für die Dinge, die ihn betreffen. Das ist meist die Löschung seiner alten Hypothek oder Grundschuld. Sobald die Immobilie verkauft ist, muss die alte Belastung verschwinden, damit der Käufer ein sauberes Blatt bekommt. Die Kosten für diese Löschungsbewilligung und die anschließende Löschung im Grundbuch trägt der Verkäufer.

Hier ist ein wichtiger Punkt: Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass die Notarkosten immer geteilt werden. Zwar teilen sich Käufer und Verkäufer traditionell die Kosten für die Beurkundung des Kaufvertrags selbst. Aber die Kosten für den sogenannten „Vollzug“ - also die Abwicklung der Zahlung und die Anordnungen an das Grundbuchamt - fallen meist vollständig dem Käufer zu, da sie seinem Interesse dienen.

Wie hoch sind die konkreten Gebühren?

Die Kosten setzen sich aus zwei Hauptblöcken zusammen: den Gebühren für das Grundbuchamt und den Honoraren für den Notar. Beide richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Dieses Gesetz sieht progressive Tarife vor. Das bedeutet: Je teurer die Immobilie, desto höher sind die absoluten Kosten, aber prozentual sinkt die Rate leicht ab.

Eine gute Daumenregel für die Planung ist folgende:

  • Grundbuchgebühren: Ca. 0,5 % des Kaufpreises.
  • Notarkosten: Ca. 1,0 % bis 1,5 % des Kaufpreises (je nachdem, ob man nur den Vertrag oder auch den Vollzug betrachtet).
  • Gesamtkosten für Grundbuch & Notar: Rechnen Sie mit etwa 1,5 % bis 2,0 % des Kaufpreises allein für diesen administrativen Teil.

Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an, um das greifbarer zu machen. Nehmen wir eine Immobilie mit einem Kaufpreis von 400.000 Euro.

Kostenbeispiel für eine Immobilie im Wert von 400.000 €
Leistung Gebühr (ca.) Träger
Beurkundung Kaufvertrag (Notar) 3.800 € - 4.000 € Geteilt (Käufer/Verkäufer)
Auflassungsvormerkung (Grundbuch) 467 € Käufer
Eigentumsumschreibung (Grundbuch) 935 € Käufer
Grundschuldeintragung (z.B. 350k€ Kredit) 685 € Käufer
Löschung alte Grundschuld Variabel (oft ~200-300 €) Verkäufer
Gesamt (Käuferanteil Grundbuch+Notar Vollzug) Ca. 6.000 € - 7.000 € Käufer

Wie Sie sehen, können die reinen Verwaltungs- und Justizkosten schnell 6.000 Euro und mehr erreichen. Das ist noch ohne Maklerprovision (die oft gesondert verhandelt wird) und ohne Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 %, je nach Bundesland). Für eine 400.000-Euro-Immobilie kommen da nochmal mal locker 14.000 bis 24.000 Euro Steuer hinzu.

Grafik zur Lücke zwischen Vertrag und Eigentum im Grundbuch

Der Ablauf: Von der Unterzeichnung zur Eintragung

Dass diese Kosten anfallen, liegt am Aufwand. Der Prozess ist nicht einfach ein Formularausfüllen. Er läuft in mehreren Schritten ab, die zeitlich versetzt erfolgen.

  1. Notartermin (Kaufvertrag): Hier wird der Wille zur Übertragung festgehalten. Der Notar prüft die Identität, erklärt den Inhalt und fertigt die Urkunde an. Gleichzeitig wird meist die Auflassungsvormerkung bestellt. Diese schützt den Käufer davor, dass der Verkäufer die Immobilie in der Zwischenzeit an jemand anderen verkauft oder weitere Kredite darauf aufnimmt.
  2. Antragstellung: Der Notar sendet die notwendigen Unterlagen an das Grundbuchamt. Oft muss der Käufer hier noch zustimmen oder Dokumente nachreichen.
  3. Prüfung durch das Amt: Die Beamten prüfen, ob alles stimmt. Gibt es Widerstände? Sind alle Berechtigten eingewilligt? Dieser Schritt dauert je nach Auslastung des Amtes.
  4. Finanzierungszusage: Bevor die Eigentumsumschreibung passiert, muss die Bank des Käufers bestätigen, dass das Geld bereitsteht. Oft wird das Geld zunächst auf ein Treuhandkonto überwiesen.
  5. Eintragung und Vollzug: Erst wenn der Käufer im Grundbuch steht, überweist der Notar das Geld an den Verkäufer. Parallel dazu wird die neue Grundschuld für die Bank eingetragen. Der Verkäufer lässt seine alte Last löschen.

Diese gesamte Kette kann zwischen zwei Wochen und drei Monaten dauern. In Großstädten wie Berlin oder München ist die Bearbeitung oft langsamer als in ländlichen Regionen. Geduld ist hier Tugend, aber auch wichtig für die Planung Ihres Umzugs oder Ihrer Renovierung.

Sonderfälle: Erbschaft, Schenkung und Scheidung

Nicht jeder Eigentümerwechsel läuft über einen klassischen Kaufvertrag. Auch hier fallen Grundbuchkosten an, aber die Höhe und Verteilung können anders aussehen.

Erbschaft: Wenn Sie eine Immobilie erben, müssen Sie ebenfalls ins Grundbuch eingetragen werden. Dafür benötigen Sie ein Erbschein oder einen Nachlassverwaltungsnachweis. Die Kosten orientieren sich am Verkehrswert der Immobilie zum Zeitpunkt des Todes. Gut zu wissen: Bei einer Erbauseinandersetzung innerhalb der Familie entfallen oft bestimmte Grunderwerbsteuern, aber die Grundbuchgebühren bleiben bestehen. Allerdings sind diese manchmal geringer als beim Kauf, da keine notarielle Kaufbeurkundung nötig ist, sondern nur die Erklärung der Annahme der Erbschaft.

Schenkung: Eine Schenkung wird steuerlich oft ähnlich behandelt wie ein Kauf, wenn sie zwischen Fremden stattfindet. Innerhalb der Familie gibt es Freibeträge. Für das Grundbuchamt zählt jedoch der tatsächliche Wert. Die Gebühren berechnen sich nach diesem Wert. Auch hier ist eine notarielle Beurkundung Pflicht, sonst ist die Schenkung unwirksam. Die Kosten liegen also nahe an denen eines normalen Verkaufs, minus der eventuellen Maklerprovision.

Scheidung: Wird eine Immobilie im Zuge einer Scheidung übertragen, fallen ebenfalls Grundbuchkosten an. Oft wird hier versucht, die Kosten gering zu halten, indem man auf gewisse notarielle Schritte verzichtet, wenn bereits ein gültiger Trennungs- oder Scheidungsvergleich vorliegt. Dennoch: Jede Änderung im Grundbuch kostet Gebühren. Eine reine Namensanpassung (z.B. Heirat) ist deutlich günstiger (oft unter 150 Euro) als eine Eigentumsübertragung.

Berechnung der Nebenkosten bei Immobilienkauf auf dem Schreibtisch

Kann man die Kosten senken?

Kurz gesagt: Kaum. Da die Gebühren gesetzlich im GNotKG festgelegt sind, haben Sie keinen Spielraum für Verhandlungen. Sie können nicht zum Notar gehen und fragen, ob er etwas weniger nimmt. Das wäre illegal. Gleiches gilt für das Grundbuchamt.

Es gibt jedoch indirekte Wege, die Gesamtkosten im Blick zu behalten:

  • Keinen Makler beauftragen: Die größte Sparpotenzial liegt nicht im Grundbuch, sondern bei der Provision. Wenn Sie privat verkaufen oder kaufen, sparen Sie die 3,57 % bis 7,14 % Provision (plus MwSt.). Das wirkt sich massiv auf die Gesamtnebenkosten aus.
  • Kaufpreisverhandlung: Da die Grundbuch- und Notarkosten prozentual vom Kaufpreis abhängen, senkt jeder Euro, den Sie vom Preis herunterhandeln, auch diese Nebenkosten. Ein Rabatt von 10.000 Euro spart Ihnen ca. 150 Euro an Grundbuch/Notar-Kosten.
  • Bündelung von Vorgängen: Wenn Sie mehrere Maßnahmen planen (z.B. Verkauf und sofortige Weitervermietung oder Umbau), sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Notar. Manchmal lassen sich Anträge so stellen, dass Doppelarbeit vermieden wird, auch wenn die Grundgebühren gleich bleiben.

Achten Sie darauf, Angebote von Banken genau zu prüfen. Manchmal verstecken sich zusätzliche Servicegebühren für die Grundschuldbestellung in den Kreditunterlagen. Diese sind nicht gesetzlich fixiert und können teilweise verhandelt oder gestrichen werden.

Checkliste für den Käufer

Um sicherzugehen, dass Sie finanziell gut aufgestellt sind, nutzen Sie diese Liste:

  • [ ] Kaufpreis kalkulieren: Wissen Sie, welchen maximalen Preis Sie zahlen können?
  • [ ] Grunderwerbsteuer prüfen: Wie hoch ist der Satz in Ihrem Bundesland? (Z.B. Niedersachsen 5 %, Berlin 6 %).
  • [ ] Notar- und Grundbuchkosten einplanen: Rechnen Sie mindestens 1,5 % bis 2 % des Kaufpreises als Puffer ein.
  • [ ] Maklerprovision klären: Wer zahlt den Makler? Seit der Reform teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten oft, aber vertragliche Vereinbarungen gehen vor.
  • [ ] Finanzierungsrahmen erweitern: Bitten Sie Ihre Bank, die Nebenkosten in den Kredit aufzunehmen, falls Sie kein barer Puffer vorhanden ist.
  • [ ] Zeitfenster realistisch schätzen: Planen Sie mindestens 4-6 Wochen für die Eintragung ein, bevor Sie Mietverträge kündigen oder Renovierungen starten.

Fazit: Nichts bleibt verborgen

Die Grundbuchänderung ist der bürokratische Abschluss eines jeden Immobilienverkaufs. Sie ist teuer, starr und unverhandelbar. Aber sie bietet Ihnen den wichtigsten Schutz: die Gewissheit, dass Sie wirklich der Eigentümer sind. Sparen Sie nicht an falscher Stelle, sondern informieren Sie sich genau. Fordern Sie vor Vertragsunterzeichnung eine Kostenaufstellung vom Notar an. Die meisten Notare erstellen gerne einen Voranschlag, damit Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben. Denn im Immobilienrecht gilt: Wer nicht liest, was kommt, bezahlt doppelt.

Wer zahlt die Grundbuchkosten beim Immobilienverkauf?

In der Regel trägt der Käufer die Kosten für die Eigentumsumschreibung, die Auflassungsvormerkung und die Eintragung seiner neuen Grundschuld. Der Verkäufer zahlt typischerweise nur die Kosten für die Löschung seiner alten Grundschuld bzw. Hypothek. Die Notarkosten für den Kaufvertrag selbst werden oft geteilt, während die Kosten für den Vollzug (Zahlungsabwicklung) meist beim Käufer liegen.

Wie hoch sind die Grundbuchgebühren konkret?

Die Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und dem Kaufpreis. Als Faustregel können Sie mit etwa 0,5 % des Kaufpreises für die reinen Grundbuchgebühren rechnen. Zusammen mit den Notarkosten (ca. 1 %) belaufen sich die Gesamtkosten für Notar und Grundbuch oft auf rund 1,5 % bis 2 % des Immobilienwerts.

Wie lange dauert die Eintragung ins Grundbuch?

Die Bearbeitungszeit variiert stark je nach Auslastung des zuständigen Amtsgerichts. Im Durchschnitt dauert es zwischen 2 und 6 Wochen. In Ballungsräumen wie Berlin oder München kann es aufgrund der hohen Fallzahlen auch länger dauern, teilweise bis zu mehreren Monaten. Einfache Änderungen (wie Namenskorrekturen) sind schneller als komplexe Eigentümerwechsel.

Muss ich beim Eigenheimkauf zwingend einen Notar?

Ja, in Deutschland ist die notarielle Beurkundung für den Kauf von Grundstücken und Gebäuden gesetzlich vorgeschrieben (§ 311b BGB). Ohne notariellen Vertrag ist der Kauf unwirksam. Der Notar sorgt für die Rechtssicherheit, prüft die Parteien und bestellt die notwendigen Eintragungen im Grundbuch.

Kann ich die Grundbuchkosten verhandeln?

Nein, die Gebühren für das Grundbuchamt und die Notare sind staatlich festgelegt im GNotKG. Es gibt keine Möglichkeit, diese Beträge zu verhandeln oder Rabatte zu erhalten. Einziger Hebel ist der Kaufpreis selbst, da die Gebühren prozentual davon abhängen. Niedrigerer Kaufpreis bedeutet niedrigere Gebühren.

17 Kommentare

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    Felix Beck

    Juni 30, 2026 AT 08:10

    Interessant, dass hier so viel Wert auf die reine Bürokratie gelegt wird. Eigentlich ist das Grundbuch doch nur ein Spiegel der Machtstrukturen, die wir uns als Gesellschaft gebaut haben. Wer besitzt was, und wer darf es besitzen? Die Kosten sind da fast nebensächlich im Vergleich zur philosophischen Frage nach dem Eigentum an sich.

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    Hans De Vylder

    Juli 2, 2026 AT 04:07

    Diese ganzen Gesetze und Gebühren sind doch typisch für unser versumpftes System. Der Staat will überall seine Abgabe kassieren, auch wenn man nur eine Wand kauft. Wir Deutschen sollten endlich lernen, weniger zu bürokratisieren und mehr zu handeln. Aber nein, lieber zahlen wir Tausende Euro an Notare, damit sie unsere Papiere stapeln.

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    Gisela De Leon

    Juli 3, 2026 AT 14:40

    Hör auf mit diesem Geschwafel. Es gibt Regeln, weil es Ordnung braucht. Ohne diese Kontrollen wäre jeder Betrüger am Zug. Zähl dein Geld und sei froh, dass du überhaupt eine Chance hast, etwas zu besitzen.

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    Björn Ackermann

    Juli 4, 2026 AT 02:10

    Ihre Argumentation ist intellektuell arm. Sie verwechseln staatliche Souveränität mit Willkür. Das GNotKG ist kein Raubzug, sondern eine notwendige Stabilisierung des Rechtsverkehrs. Wer hier von 'versumpftem System' spricht, zeigt lediglich sein Unverständnis für die komplexe Architektur moderner Rechtsstaaten. Ignoranz ist keine Strategie.

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    Hakan Can

    Juli 5, 2026 AT 02:37

    Hey leute, ich war letztes jahr selbst dabei. echt krass wie teuer das ist. hab mir vom notar nen voranschlag geben lassen, aber dann kam trotzdem noch mehr dazu weil die bank nen extra formular wollte. tip: fragt direkt ob ihr die grundschuldbestellung bei ner anderen bank machen könnt, manchmal ist das günstiger. nicht dass ich experte wär, aber hat bei mir geklappt.

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    Johannes Frotscher

    Juli 6, 2026 AT 23:35

    Das ist super wichtig! 😊 Vielen Dank für den Tipp, Hakan! Ich finde es immer hilfreich, wenn Leute aus der Praxis berichten. Die theoretischen Zahlen im Artikel sind ja gut, aber die Realität sieht oft anders aus. Hatte jemand ähnliche Erfahrungen mit versteckten Bankgebühren? 🏠💸

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    jens lozano

    Juli 7, 2026 AT 11:09

    na klar, die banken sind ja die eigentlichen profiteure hier. der notar macht nur das was er muss, aber die finanzindustrie saugt euch aus wie ein schwamm. ich hab mal versucht, ganz ohne bank zu kaufen, aber meine familie hat gesagt, das sei verrückt. naja, jetzt sitz ich auf nem haufen bar cash und freu mich drauf, bald mein erstes haus zu kaufen, ohne dass irgendwelche zwischenglieder ihre provision abgreifen. oder vielleicht kaufe ich gar nichts. wer weiß schon.

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    Mylander Plattner

    Juli 8, 2026 AT 14:25

    Ihre Grammatik lässt stark zu wünschen übrig. 'Freu mich' ist umgangssprachlich und in einem seriösen Diskurs unangebracht. Zudem ist Ihre Aussage bezüglich des bargeldkaufs rechtlich fragwürdig, da die notarielle beurkundung obligatorisch ist. Bitte formulieren Sie präziser.

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    jens lozano

    Juli 8, 2026 AT 19:13

    oh bitte, mach dich nicht so wichtig. ich schreib wie ich will. keiner zwingt dich zu lesen. deine grammatik-polizei nervt nur. weiter so, mylander, bleib so ein langweiliger roboter.

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    Vera Ferrao

    Juli 9, 2026 AT 20:51

    Manchmal frage ich mich, warum wir überhaupt Immobilien kaufen müssen. Ist es nicht eigentlich absurd, dass wir für vier Wände unser ganzes Leben verschulden? Die ganze Diskussion über Grundbuchkosten wirkt so oberflächlich, wenn man bedenkt, dass das System selbst auf Ausbeutung basiert. Warum sprechen wir nicht darüber, wie wir das ändern können?

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    Niamh Allen

    Juli 10, 2026 AT 07:49

    Ihre rhetorische Struktur ist extrem mangelhaft und zeigt einen fundamentalen Mangel an Verständnis für die ökonomischen Imperative einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Die Behauptung, das System basiere primär auf Ausbeutung, ist eine vereinfachende Dialektik, die die komplexen Mechanismen der Vermögensbildung und des rechtlichen Schutzes ignoriert. Es ist ethisch unverantwortlich, potenzielle Käufer durch solche pseudo-intellektuellen Tiraden zu diskreditieren, anstatt konstruktive Lösungen für die Transparenz der Nebenkosten anzubieten. Wir müssen die strukturellen Defizite innerhalb der regulatorischen Rahmenbedingungen analysieren, nicht das Konzept des Privateigentums an sich infrage stellen, da dies die Grundlage unserer gesellschaftlichen Stabilität darstellt.

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    Manuel Kurzbauer

    Juli 12, 2026 AT 05:15

    Haha, Niamh, lass uns nicht so dramatisch werden. Klar, das System ist kompliziert, aber hey, wenigstens wissen wir jetzt, was uns erwartet. Ich finde es spannend, wie sehr sich die Preise in verschiedenen Regionen unterscheiden. In Wien ist das zum Beispiel nochmal eine andere Liga. Was haltet ihr davon, wenn man einfach zusammenwohnt und sich eine Immobilie teilt? Spart doch gleich die Hälfte der Kosten!

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    Andreas Müller

    Juli 13, 2026 AT 07:13

    In meiner Heimatregion fällt die Grunderwerbsteuer deutlich niedriger aus als in Berlin. Das ist ein riesiger Unterschied für die Kalkulation. Man sollte wirklich genau schauen, wo man kauft. Nicht nur wegen der Lebensqualität, sondern auch wegen dieser versteckten Lasten. Ein Tipp: Vergleicht die Gesamtkosten, nicht nur den Kaufpreis.

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    Stijn Peeters

    Juli 14, 2026 AT 16:10

    Das ist ein wichtiger Punkt. Viele vergessen, dass die regionalen Unterschiede bei der Steuer massiv ins Gewicht fallen. In Flandern beispielsweise haben wir andere Regelungen, aber selbst innerhalb Deutschlands variiert das stark. Es lohnt sich, frühzeitig mit einem Steuerberater zu sprechen.

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    Tobias Bordenca

    Juli 15, 2026 AT 15:45

    Ich widerspreche vehement. Die Grunderwerbsteuer ist nur ein kleiner Teil des Problems. Das wahre Problem ist die Inflation der Baukosten und die Spekulation. Wenn man nur auf die Steuern acht, übersieht man den Wald vor lauter Bäumen. Außerdem ist die Aussage, man müsse einen Steuerberater konsultieren, elitär und ausschließend. Nicht jeder kann sich das leisten. Das System ist gegen die kleinen Leute gerichtet.

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    Nadine Jocaitis

    Juli 15, 2026 AT 20:55

    Lasst uns ruhig bleiben. Beide Seiten haben Punkte. Tobias hat recht, dass die Baukosten steigen, aber Andreas hat auch recht, dass die Steuern wichtig sind. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen, statt uns zu streiten. Vielleicht kann jemand noch eine gute Quelle nennen, wo man die aktuellen Steuersätze aller Bundesländer findet? Dann könnten wir alle besser planen.

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    Kaia Scheirman

    Juli 16, 2026 AT 04:42

    Kurzer Gedanke: Habe gerade bemerkt, dass bei Erbschaften die Kosten anders berechnet werden. Das war mir neu.

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