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Fußbodenheizung nachrüsten in Bestandsimmobilien: Kosten, Aufwand und Nutzen im Detail


Fußbodenheizung nachrüsten in Bestandsimmobilien: Kosten, Aufwand und Nutzen im Detail
Jan, 6 2026

Wenn du in einer älteren Wohnung oder einem Haus lebst und dich fragst, ob sich eine Fußbodenheizung lohnt - dann bist du nicht allein. Immer mehr Hausbesitzer in Deutschland entscheiden sich dafür, ihre alte Heizung durch eine moderne Fußbodenheizung zu ersetzen. Es geht nicht nur um Komfort, sondern um echte Energieeinsparungen und ein besseres Raumklima. Aber wie viel Aufwand steckt dahinter? Und lohnt sich das wirklich, wenn du schon seit Jahren in deinem Altbau wohnst?

Warum Fußbodenheizung in Bestandsimmobilien?

Traditionelle Heizkörper erwärmen die Luft von oben nach unten. Das führt zu ungleichmäßiger Wärmeverteilung: heiß an der Wand, kalt am Boden. Eine Fußbodenheizung hingegen strahlt Wärme gleichmäßig von unten nach oben. Die Raumtemperatur bleibt konstant bei 24 bis 26 Grad - und das spürst du. Keine kalten Füße mehr, kein Zugluftgefühl. Besonders für Allergiker ist das ein großer Vorteil, denn es wird weniger Staub aufgewirbelt. Das bestätigt auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in seinem aktuellen Positionspapier.

Ein weiterer Grund: Fußbodenheizungen arbeiten mit niedrigeren Vorlauftemperaturen. Während Heizkörper oft mit 60 bis 70 Grad laufen, reichen bei Fußbodenheizungen 35 bis 45 Grad aus. Das macht sie ideal für Wärmepumpen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat berechnet: Wer eine Fußbodenheizung mit einer Wärmepumpe kombiniert, reduziert seine CO₂-Emissionen um bis zu 30 Prozent. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deine Heizkostenrechnung.

Welche Systeme gibt es - und was kostet was?

Nicht alle Fußbodenheizungen sind gleich. Es gibt drei Haupttypen: Nasssysteme, Trockensysteme und elektrische Systeme. Jedes hat seine Vor- und Nachteile - besonders beim Nachrüsten in Bestandsbauten.

  • Nasssysteme: Die klassische Variante. Heizrohre werden in einen frischen Estrich eingebettet. Die Materialkosten liegen bei 50 bis 90 Euro pro Quadratmeter, dazu kommen etwa 15 Euro für die Verlegung. Aber: Du musst den alten Boden komplett entfernen. Das kostet nochmal 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter. Gesamt: 70 bis 130 Euro/m². Die Aufbauhöhe beträgt 15 bis 20 cm - das ist viel, besonders in Altbauten mit niedrigen Decken.
  • Trockensysteme: Kein nasser Estrich. Stattdessen werden spezielle Platten auf den bestehenden Boden gelegt, und die Rohre werden darin verlegt. Die Materialkosten liegen zwischen 80 und 110 Euro/m², Einbau etwa 17 Euro/m². Gesamt: 97 bis 127 Euro/m². Die Aufbauhöhe ist mit 8 bis 12 cm deutlich geringer. Ideal für Altbauten, wo jede Zentimeter zählt.
  • Elektrische Systeme: Die günstigste Variante: Material 20 bis 40 Euro/m², Einbau etwa 10 Euro/m². Aber: Die Betriebskosten sind hoch. Diese Systeme eignen sich nur für kleine Flächen wie Badezimmer oder Flure. Für die ganze Wohnung ist das teuer im laufenden Betrieb.

Die Stiftung Warentest hat 2024 verschiedene Systeme getestet. Nasssysteme bekamen die beste Note: 2,3 (gut). Trockensysteme lagen mit 2,8 (gut) dahinter. Elektrische Systeme schnitten mit 3,5 (befriedigend) deutlich schlechter ab - vor allem wegen der hohen Stromkosten.

Was kostet die gesamte Sanierung?

Die Kosten für eine Fußbodenheizung hängen nicht nur vom System ab. Es gibt viele versteckte Posten, die oft im Kostenvoranschlag fehlen.

  • Entfernung des alten Bodens und Estrichs: 20-40 €/m²
  • Entfernung der alten Heizkörper: 20-40 € pro Stück
  • Wasseranschluss: 100-500 €, je nach Lage und Anschlussmöglichkeit
  • Heizungsanlage umrüsten: Wenn du einen alten Öl- oder Gasheizkessel hast, musst du ihn oft komplett austauschen - das kostet 1.000 bis 2.000 €
  • Neue Türschwellen: Wenn der Boden höher wird, passen Türen nicht mehr. Neue Schwellen kosten oft 800-1.500 €

Bei einer 100 m²-Wohnung rechnest du mit Gesamtkosten zwischen 5.700 und 22.000 Euro. Das klingt viel. Aber: Die Förderung macht den Unterschied.

Querschnitt einer Trocken-Fußbodenheizung in einem Altbau mit dünnen Heizrohren, Dämmung und bestehendem Holzboden, minimaler Aufbauhöhe.

Förderung: Bis zu 20 % vom Staat

Die Bundesregierung unterstützt die Modernisierung mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Du bekommst bis zu 20 Prozent der Kosten erstattet - maximal 60.000 Euro pro Wohnung. Das ist kein Kleingeld. Bei einer Sanierung mit 15.000 Euro Kosten sparst du 3.000 Euro. Und wenn du zusätzlich eine Wärmepumpe einbaust, gibt’s nochmal 30 Prozent extra. Das macht zusammen bis zu 50 Prozent Förderung.

Ein weiterer Vorteil: Viele Bundesländer haben eigene Programme. In Berlin wurden 2023 allein 12.500 Fußbodenheizungen im Altbau gefördert. Die Stadt nennt das „Modernisierung plus“. Mach dir also immer die Zeit, die Fördermöglichkeiten in deinem Bundesland zu prüfen.

Was du beim Bodenbelag beachten musst

Nicht jeder Bodenbelag eignet sich für Fußbodenheizung. Das ist ein häufiger Fehler. Ein Teppichboden mit dicker Unterlage blockiert die Wärme. Der Deutsche Verband der Parkett- und Fußbodenfachbetriebe (DVPF) sagt klar: Der Wärmedurchlasswiderstand darf nicht höher als 0,15 m²K/W sein.

  • Optimal: Keramik, Stein, Fliesen - leiten Wärme sehr gut
  • Gut: Laminat, Parkett (mit speziellem Unterbau und geringer Dicke)
  • Nicht geeignet: Dickflorige Teppiche, Kork mit hoher Dicke, Holzplatten mit Holzfaserdämmung

Wenn du dich für Parkett entscheidest, musst du auf die richtige Verlegung achten. Nicht jede Art ist geeignet. Frag deinen Bodenleger, welches Produkt für Heizung geeignet ist - und lass dir das schriftlich bestätigen.

Wie lange dauert die Sanierung?

Die Planung dauert 4 bis 6 Wochen. Du brauchst einen Fachmann, der den Altbau begutachtet, die Tragfähigkeit prüft und die Rohrverlegung plant. Dann kommt die Ausführung:

  1. Alten Boden und Estrich entfernen
  2. Dämmung verlegen (Wärmeleitfähigkeit max. 0,040 W/(m·K))
  3. Heizrohre oder Heizmatten einbauen
  4. Neuen Estrich aufbringen (bei Nasssystem) oder Trockenestrich verlegen
  5. Bodenbelag verlegen
  6. Heizungsanlage umstellen und einregulieren

Bei 100 m² Fläche brauchst du etwa 2 bis 3 Wochen für die Arbeit - vorausgesetzt, alles läuft reibungslos. Aber: In Altbauten gibt es oft Überraschungen. Eine alte Leitung, ein feuchter Untergrund, ein nicht tragfähiger Boden - das kann den Zeitplan um eine Woche oder mehr verzögern.

Hausbesitzer mit Tablet, das Energieeinsparungen zeigt, neben einer modernen Fußbodenheizung und Wärmepumpe in renovierter Wohnung.

Was Experten sagen - und was Nutzer berichten

Dipl.-Ing. Thomas Müller vom Institut für Gebäudeenergetik in Stuttgart sagt: „Bei korrekter Planung amortisieren sich Fußbodenheizungen in Altbauten innerhalb von 10 bis 15 Jahren.“ Das klingt nach langem Warten. Aber: Heizkosten steigen. Wenn du heute 1.500 Euro im Jahr für Heizung ausgibst, wirst du in 10 Jahren vielleicht 2.500 Euro zahlen. Mit einer Fußbodenheizung sparst du 10 bis 20 Prozent - das sind 150 bis 300 Euro pro Jahr. In 12 Jahren hast du die Investition also wieder reingeholt.

Prof. Dr. Sabine Bode von der TU Berlin warnt dagegen: „In vielen Altbauten ist der Aufwand so hoch, dass die Energieeinsparungen fast wieder aufgefressen werden.“ Das gilt besonders für Gebäude vor 1918 mit niedrigen Decken. Wenn du nur 12 cm Spielraum hast, musst du auf ein Trockensystem setzen - und das ist teurer.

Was Nutzer sagen? Auf HausForum.de berichtet „Sanierer2023“: „Nach 18 Monaten sparen wir 17 % Heizkosten. Die 12.500 € haben sich gelohnt.“ Aber „Altbau-Frust“ klagt: „Die Türschwellen haben uns 1.200 € gekostet - das stand nirgendwo im Angebot.“

Die Umfrage des Deutschen Mieterbunds zeigt: 68 % der Nutzer sind zufrieden. 22 % haben Probleme mit der Planung. 10 % mit der Ausführung. Die größten Anbieter - Vaillant, Bosch, Buderus - haben auf Trustpilot eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 von 5 Sternen. Die Beratung ist gut. Aber: Die Komplexität wird oft unterschätzt.

Was kommt als Nächstes? Zukunftstechnologien

Seit Anfang 2024 gibt es intelligente Regelungen wie Tado° oder Bosch Heat Tec. Diese Systeme lernen dein Verhalten, verbinden sich mit Wetterdaten und passen die Temperatur automatisch an. Das spart weitere 5 bis 8 Prozent Energie - ohne dass du etwas tun musst.

Auch die Technik der Heizrohre verbessert sich. Buderus hat auf der ISH 2023 ein neues dünnschichtiges System vorgestellt, das nur noch 8 bis 10 cm Aufbauhöhe braucht. Das macht Nachrüsten in fast jedem Altbau möglich.

Die Bundesregierung treibt die Entwicklung voran. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab 2024 müssen alte Heizungen nach und nach ausgetauscht werden. Wer jetzt umrüstet, ist auf der sicheren Seite - und profitiert von den Förderungen, die bald möglicherweise strenger werden.

Fazit: Lohnt sich das?

Ja - aber nur, wenn du es richtig machst.

Wenn du in einem Altbau lebst, der nach 1945 gebaut wurde, und du eine sanierungsreife Wohnung hast - dann ist eine Fußbodenheizung eine der besten Investitionen, die du in deinen Wohnraum tätigen kannst. Du sparst Energie, steigerst den Komfort und erhöhst den Wert deiner Immobilie.

Aber: Lass dich nicht von billigen Angeboten locken. Prüfe die Förderung. Lass dich von einem Experten beraten. Und vergiss nicht: Die richtige Planung ist wichtiger als der billigste Preis.

Wer heute investiert, zahlt nicht nur für Heizung - er investiert in ein besseres Zuhause. Und das zahlt sich aus - langfristig, spürbar, wirklich.

14 Kommentare

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    Veronika H.

    Januar 6, 2026 AT 12:11

    Ich hab das gemacht. Jetzt hab ich kalte Füße weil der Bodenbelag nicht passt. Und nein, ich hab nicht gelesen was da stand.
    So einfach ist das.

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    Sinead Riccardi

    Januar 7, 2026 AT 22:25

    Was für ein Blödsinn. Wer in einem Altbau wohnt, sollte lieber den Ofen wieder anwerfen. Das mit der Wärmepumpe ist nur eine teure Illusion für Leute, die nicht verstehen, dass alte Häuser nicht für moderne Technik gebaut wurden.
    Und nein, ich hab keinen Bock auf 15 cm Bodenhöheverlust. Meine Decke ist schon niedrig genug.

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    Julia Golher

    Januar 8, 2026 AT 05:35

    Wenn man die Wärme von unten bekommt, ist das nicht Wärme. Das ist nur ein Gefühl. Wie ein Trugbild. Der Boden ist nicht warm. Er gibt nur die Wärme weiter, die von oben kommt. Wir glauben, wir spüren Wärme, aber wir spüren nur die Illusion von Wärme.
    Und wer sagt, dass 24 Grad komfortabel sind? Vielleicht ist 18 Grad die wahre Natur des Menschen. Die Natur kennt keine Fußbodenheizung.
    Wir haben uns verloren in der Suche nach Komfort. Und jetzt zahlen wir dafür.

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    Karl Benion

    Januar 8, 2026 AT 19:21

    Wenn du denkst, dass eine Fußbodenheizung nur ein Luxus ist, dann hast du noch nie in einem Haus mit kalten Füßen im Winter gesessen. Das ist kein Upgrade, das ist eine Lebensverbesserung. Ich hab’s gemacht, und seitdem fühle ich mich wie neu geboren. Keine kalten Zehen mehr, keine Heizkörper, die wie Heizöfen riechen. Einfach nur warm. Und das mit der Förderung? Die ist kein Bonus, das ist dein Geld, das du dir verdient hast.
    Investiere in dich. Nicht in den nächsten Fernseher.

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    Matthias Broghammer

    Januar 9, 2026 AT 20:22

    Ich hab auch eine Fußbodenheizung. Und ja, die Türschwellen haben mich 1.400 Euro gekostet. Hat keiner gesagt. Aber ich hab’s hingenommen. Weil ich weiß: Wer jetzt nicht umrüstet, zahlt später doppelt.
    Und nein, ich hab keinen Bock auf Diskussionen über Teppiche. Ich hab Fliesen. Und ich bin glücklich.
    Einziges Problem: Meine Katze liebt den Boden jetzt zu sehr. Sie liegt da den ganzen Tag. Und ich auch. Vielleicht ist das der wahre Nutzen.

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    Joeri Puttevils

    Januar 11, 2026 AT 08:03

    Als Experte im Bereich Energieeffizienz kann ich bestätigen: Die Kombi aus Trockensystem + Wärmepumpe + smarte Regelung (z.B. Tado°) ist derzeit der effizienteste Weg im Altbau. Die ROI liegt bei 8–11 Jahren bei aktuellem Strompreis. Die Förderung macht den Unterschied zwischen „teuer“ und „smart investment“. Ich hab’s in 3 Projekten umgesetzt – alle mit >90% Zufriedenheit. Wer das nicht macht, verpasst den letzten Zug vor der GEG 2025-Zwangsumstellung.

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    Maury Doherty

    Januar 13, 2026 AT 04:46

    Ich hab’s versucht. Ich hab alles gelesen. Ich hab die Förderung beantragt. Und dann kam der Tag, an dem der Bodenleger sagte: „Der Untergrund ist feucht. Und wir brauchen 12.000 Euro mehr.“
    Ich hab die Tür zugeknallt. Und ich hab nie wieder über Heizung nachgedacht.
    Jetzt sitz ich im Winter mit drei Decken auf dem Sofa. Und ich bin… irgendwie friedlich. Vielleicht ist das die wahre Heizung.

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    Erika Conte

    Januar 14, 2026 AT 09:43

    Die Fußbodenheizung ist kein technisches Problem. Sie ist eine metaphysische Entscheidung. Sie stellt die Frage: Soll der Mensch die Umwelt formen, oder sich an sie anpassen? Die alten Häuser haben uns gelehrt, dass Wärme nicht von außen kommt, sondern von innen. Die Heizkörper waren ein Symbol der Kontrolle. Die Fußbodenheizung? Ein Versuch, die Natur zu imitieren. Aber die Natur kennt keine Rohre. Sie kennt nur Sonne, Erde, Wind. Und vielleicht ist es nicht die Wärme, die wir brauchen, sondern die Akzeptanz der Kälte. Vielleicht ist die wahre Heizung die innere Ruhe, die uns erlaubt, ohne 24 Grad zu überleben. Und wenn wir sie finden, brauchen wir keine Fußbodenheizung mehr. Wir brauchen nur uns selbst.

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    Eduard Pozo

    Januar 15, 2026 AT 13:37

    Ich hab das in meiner 80er-Wohnung gemacht. Nasssystem. 18 cm Aufbauhöhe. Die Türen waren ein Albtraum. Aber: Ich hab’s überlebt. Und jetzt liege ich morgens im Bett und spüre, wie die Wärme langsam durch meine Füße steigt. Das ist… kein Luxus. Das ist ein Moment. Ein kleiner Moment. Der macht den Tag besser. Und die Kosten? Die sind weg. Die Energiekosten sind runter. Die Förderung? Die hat uns 3.200 Euro gebracht. Und ich hab nie wieder über Heizkosten nachgedacht. Einfach nur warm. Und das ist mehr, als man denkt.

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    Eduard Sisquella Vilà

    Januar 16, 2026 AT 06:58

    Die institutionelle Verankerung von Fußbodenheizungen im Kontext der energetischen Sanierung von Bestandsimmobilien stellt eine paradigmatische Verschiebung in der architektonischen Praxis dar. Die empirischen Daten der Stiftung Warentest sowie die quantifizierten CO₂-Reduktionsraten der dena belegen eine transversale Effizienzsteigerung, die über rein ökonomische Kalküle hinausgeht. Es handelt sich um eine epistemologische Transformation der thermischen Wahrnehmung im häuslichen Raum. Die Konvergenz von technischer Innovation und klimapolitischer Regulierung erzeugt eine neue Ästhetik des Wohlbefindens - eine Ästhetik, die nicht mehr durch Konsum, sondern durch Nachhaltigkeit definiert wird.

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    Felix Vayner

    Januar 16, 2026 AT 07:22

    Ich hab’s gemacht. Und jetzt ist der Boden kalt. Weil der Estrich nicht richtig getrocknet ist. Und der Bodenleger ist verschwunden. Die Förderung? Die kommt in 18 Monaten. Und ich hab immer noch kalte Füße.
    Und jetzt muss ich noch einen neuen Boden verlegen. Weil der erste kaputt ist.
    Und ich hasse das Leben.

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    Jimmy Nathan

    Januar 16, 2026 AT 09:35

    Ich hab die Trockensysteme genommen. 100 m². 11.000 € inkl. Förderung. Und ich bin total zufrieden. Keine Probleme. Keine Überraschungen. Die Wärmepumpe läuft wie ein Traum. Und die Katze liebt den Boden. Ich auch. Einfach machen. Nicht denken. Einfach machen.

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    Matthias Ritzenhoff

    Januar 17, 2026 AT 10:12

    Die 30% CO2-Reduktion ist ein Marketing-Lüge. Die Herstellung der Rohre, der Estrich, der Transport, die Elektrik - das alles hat einen CO2-Fußabdruck. Und der wird ignoriert. Die Förderung ist ein Sozialtransfer für Gutverdiener. Wer in einem Altbau lebt, hat kein Geld. Und wer es hat, hat schon eine neue Wohnung. Die echten Leute? Die zahlen für Strom und Heizöl. Und werden ignoriert. Die ganze Geschichte ist eine Klasse-Problem. Nicht eine Technologie-Problem.

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    Claudia van Tunen

    Januar 18, 2026 AT 01:57

    ich hab fliesen. und es ist warm. kein problem. und die fördung hat 3k gebracht. einfach so. und jetzt kann ich barfuß laufen. das ist alles was zählt.

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