Stell dir vor, du stehst in deiner Dusche, das Wasser läuft sanft über den Boden - und verschwindet sofort. Kein Pfützen, kein Rutschgefahr, kein störender Ablaufdeckel. Das ist der Unterschied zwischen einer traditionellen Dusche und einer modernen Duschrinne. In Deutschland werden heute fast zwei von drei neuen barrierefreien Bädern mit einer linearen Duschrinne ausgestattet. Kein Wunder: Sie sieht elegant aus, ist sicher, leicht zu reinigen und funktioniert selbst bei starker Regendusche perfekt. Aber wie findest du die richtige? Und wie vermeidest du die häufigsten Fehler beim Einbau? Hier erfährst du alles, was du wirklich brauchst.
Was ist eine Duschrinne und warum ist sie besser als ein klassischer Ablauf?
Eine Duschrinne ist kein einfacher Abfluss in der Mitte des Bodens, sondern ein langer, schmaler Schlitz, der entlang einer Wand oder mittig durch die Dusche verläuft. Sie ist die moderne Alternative zum traditionellen Punktablauf - jenem kleinen runden Loch, das man seit Jahrzehnten kennt. Der große Vorteil: Das Wasser fließt nicht von einer Stelle weg, sondern über die gesamte Länge der Rinne. Das bedeutet: weniger Wasserstau, schnellere Abfuhr, kein Rutschen.
Im Test von SBZ-Online (2023) hat eine Duschrinne bei einer Regendusche mit 20 Litern pro Minute das Wasser in 38 Sekunden abgeführt. Ein klassischer Punktablauf brauchte dafür 52 Sekunden. Das ist kein kleiner Unterschied - das ist der Unterschied zwischen einem komfortablen und einem frustrierenden Duschgefühl. Außerdem verschwindet der Ablauf optisch. Kein störender Deckel, keine Ecken, in denen sich Schmutz sammelt. Die Duschrinne wird zur nahtlosen Verlängerung des Bodens. Das ist besonders wichtig, wenn du barrierefrei duschen willst - für Senioren, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder einfach für alle, die keine Stufe im Bad haben wollen.
Wie wählt man die richtige Duschrinne aus?
Nicht jede Duschrinne ist gleich. Die Wahl hängt von drei Faktoren ab: Größe, Material und Durchflussleistung.
1. Länge und Breite
Die Länge sollte mindestens 80 % der Duschbreite betragen. Bei einer 100 cm breiten Dusche brauchst du also mindestens 80 cm Rinne. Bei größeren Duschen ab 120 cm oder bei starken Regenduschen (über 20 l/min) empfehlen Experten 95-100 % Länge. Wer das ignoriert, riskiert Wasserstau an der gegenüberliegenden Ecke - ein häufiger Fehler bei Selbstbauern.
Die Breite der Rinne selbst liegt meist zwischen 8 und 10 cm. Zu schmal geht nicht: Die DIN EN 1253 schreibt eine Maximal-Schlitzbreite von 8 mm vor, um Kinderzehen zu schützen. Aber Achtung: Einige Hersteller werben mit 5 mm Schlitzbreiten für „edle Optik“. Das ist schön, aber riskant. Tests zeigen: Eine Schlitzbreite unter 6 mm reduziert die Abflussleistung um bis zu 25 %.
2. Material
Edelstahl ist der Standard - und das aus gutem Grund. V4A (316L) ist korrosionsbeständig, besonders für Salzwasser oder hartes Wasser geeignet. V2A (304) reicht für die meisten Haushalte, aber bei sehr hartem Wasser oder bei Küstenregionen lohnt sich der Aufpreis für V4A. Einige Modelle haben eine Pulverbeschichtung mit 5-Jahres-Garantie gegen Rost. Glasabdeckungen sind modern, aber schwerer zu reinigen und anfällig für Kratzer. Edelstahl bleibt die zuverlässigste Wahl.
3. Durchflussleistung
Ein Standardmodell bewältigt 40-60 Liter pro Minute. Das reicht für normale Duschen mit 9-12 l/min. Aber bei einer Regendusche mit 20-24 l/min brauchst du mindestens 80-90 l/min. Premiummodelle wie der Hansgrohe RainDrain Rock oder der Schlauer Duschline Pro schaffen bis zu 110 l/min. Wer hier spart, bekommt später Wasser auf dem Badboden - und das ist teurer als die teurere Rinne.
4. Einbautiefe
Das ist entscheidend bei Sanierungen. Alte Böden haben oft nur 8 cm Aufbauhöhe. Standard-Duschrinnen brauchen 85 mm. Flache Systeme wie der RainDrain Compact kommen mit nur 65 mm aus. Wenn du nicht neu bauen, sondern sanieren willst, prüfe zuerst die verfügbare Tiefe. Sonst musst du den Boden absenken - und das ist teuer und aufwendig.
Wie wird eine Duschrinne richtig eingebaut?
Einbau ist kein DIY-Projekt für Anfänger. Aber du solltest wissen, was passieren muss - sonst wirst du vom Handwerker über den Tisch gezogen.
1. Gefälle ist alles
Das Gefälle muss konstant 1-2° betragen. Bei 100 cm Duschbreite entspricht das einer Höhendifferenz von 1,7 bis 3,5 cm. Kein „so ungefähr“. Kein „das passt schon“. Wenn das Gefälle zu flach ist, bleibt Wasser liegen - das ist der häufigste Grund für Nachbesserungen. Laut Handwerkskammer München liegt die Fehlerquote bei Laien bei über 50 %. Ein Profi nutzt ein Laser-Nivelliergerät. Wenn dein Handwerker das nicht hat, such dir einen anderen.
2. Abdichtung nach DIN 18534
Das ist keine Empfehlung - das ist Gesetz. Die gesamte Dusche, inklusive der Durchdringung der Duschrinne, muss dicht sein. Eine 2-Schicht-Abdichtung mit mindestens 20 cm Überstand zur Rinne ist Pflicht. Viele Wasserschäden entstehen nicht durch die Rinne selbst, sondern durch schlechte Abdichtung darum herum. Frag deinen Installateur: „Wird die Abdichtung nach DIN 18534 ausgeführt?“ Wenn er nicht weiß, was das ist, hör auf zu verhandeln.
3. Positionierung
Duschrinnen können an der Wand, mittig oder diagonal verlegt werden. Wandmontage ist am einfachsten und am häufigsten. Mittige Verlegung sieht besonders elegant aus, aber erfordert ein perfektes Gefälle in zwei Richtungen - das ist nur mit Expertenmachwerk machbar. Bei Sanierungen mit begrenzter Bodenhöhe ist eine wandbündige Lösung oft die einzige Option.
4. Arbeitszeit und Kosten
Ein klassischer Punktablauf wird in 2,3 Stunden eingebaut. Eine Duschrinne braucht durchschnittlich 4,7 Stunden. Das macht einen Preisunterschied von etwa 160 € an Arbeitskosten. Die Rinne selbst kostet zwischen 130 € und 800 €. Insgesamt rechne mit 700-1.500 € für Material und Einbau. Aber: Wenn du später einen Wasserschaden hast, kostet das 5.000 €. Investiere hier richtig.
Wie reinigt man eine Duschrinne richtig?
Die große Werbeaussage: „Keine Verstopfungen mehr!“ - das stimmt nur, wenn du sie auch reinigst.
Die meisten Duschrinnen haben einen abnehmbaren Rost. Bei Systemen wie Hansgrohe RainDrain lässt sich der Rost in unter 15 Sekunden herausziehen. Das ist kein Hexenwerk. Wöchentlich solltest du ihn herausnehmen, die Haare abfegen und mit heißem Wasser abspülen. Einmal im Monat eine leichte Reinigung mit Essig und Wasser verhindert Kalk.
Problem: Schmale Schlitzbreiten. Wenn die Rinne nur 5 mm breit ist, verstopft sie schneller. Nutzerberichte zeigen: Bei 5 mm Schlitzbreite steigt die Reinigungshäufigkeit um 40 %. Wer eine schmale Rinne für Ästhetik wählt, muss auch mehr putzen. Das ist kein Nachteil der Technik - das ist eine Entscheidung.
Wichtig: Kein chemischer Abflussreiniger! Die meisten enthalten Säuren, die Edelstahl angreifen. Nutze stattdessen einen Bio-Abflussreiniger oder einfach heißes Wasser mit Spülmittel. Und nie mit einem spitzen Gegenstand in den Schlitz greifen - das zerkratzt die Oberfläche und macht sie anfälliger für Kalk.
Welche Marken sind wirklich empfehlenswert?
Der Markt ist voll mit Angeboten - von 129 € bis 800 €. Aber nicht alle sind gleich.
Hansgrohe RainDrain - Marktführer mit 28 % Marktanteil. Zuverlässig, gut dokumentiert, viele Modelle für unterschiedliche Anforderungen. Der RainDrain Compact (65 mm Einbautiefe) ist der beste Einstieg für Sanierungen. Der RainDrain Rock ist perfekt für Natursteinböden.
Geberit - Mit 22 % Marktanteil der zweitgrößte Anbieter. Bekannt für Präzision und langlebige Abdichtungssysteme. Kommt oft in öffentlichen Bädern vor.
Schlauer Duschline - Mit 15 % Marktanteil der Aufsteiger. Der Duschline Pro hat eine variable Schlitzbreite (6-10 mm) - das ist eine echte Innovation. Ideal, wenn du unsicher bist, ob du lieber mehr Leistung oder mehr Sicherheit willst.
EasyDrain - Premium-Brand mit 11 % Marktanteil. Sehr hochwertige Materialien, oft mit speziellen Oberflächen für Design-Bäder. Aber: teuer und nicht immer notwendig.
Vermeide Billigmodelle unter 100 €. Die haben oft schwache Abdichtungen, zu geringe Durchflussraten und verlieren nach zwei Jahren ihre Optik. Die meisten Kunden, die mit solchen Produkten unzufrieden sind, haben sie bei Baumärkten gekauft - nicht bei Fachhändlern.
Was sagen Nutzer wirklich?
Die meisten Bewertungen sind positiv - aber die negativen sind sehr spezifisch.
Positive Erfahrungen:
- „Endlich keine Stufe mehr - meine Mutter kann jetzt allein duschen.“ (Trustpilot, 4,6/5)
- „Ich muss nie wieder nach Haaren fischen. Der Rost ist raus, abgespült, wieder rein - 10 Sekunden.“ (Sanitino Forum)
- „Die Dusche fühlt sich an wie ein Spa. Kein Wasser, das sich sammelt.“ (Reddit)
Negative Erfahrungen:
- „Das Wasser hat sich an der Ecke gestaut - der Installateur hat das Gefälle falsch gemacht.“ (Sanitino Forum)
- „Ich habe die 85 cm Rinne bei 120 cm Dusche gewählt. Bei starker Dusche bleibt Wasser liegen.“ (Reddit)
- „Der Rost war schwer zu reinigen - die Schlitzbreite war zu schmal.“ (Trustpilot)
Die häufigsten Fehler: zu kurze Rinne, zu flaches Gefälle, zu kleiner Durchfluss. Das sind alles Planungsfehler - keine Produktfehler.
Was ist die Zukunft der Duschrinnen?
Die Technik entwickelt sich weiter. Hansgrohe hat 2023 den RainDrain Universal mit nur 55 mm Einbautiefe vorgestellt - perfekt für alte Häuser. Geberit arbeitet an einem Ultraschall-System, das Ablagerungen selbst entfernt. Und Schlauer testet gerade eine Rinne, die ihre Schlitzbreite automatisch an die Nutzung anpasst - je nachdem, ob sie täglich oder nur wöchentlich genutzt wird.
Aber der größte Trend ist nicht technisch: Es geht zurück zur Einfachheit. Viele Architekten warnen: Komplexe Systeme scheitern an der Wartung. Wer eine Duschrinne kauft, sollte sie auch reinigen können - ohne Anleitung. Die besten Modelle sind deshalb nicht die mit den meisten Funktionen, sondern die mit der einfachsten Reinigung und der robustesten Abdichtung.
Die Nachfrage wächst: Bis 2030 wird die Zahl der barrierefreien Badezimmer in Deutschland um 35 % steigen. Duschrinnen werden nicht nur ein Trend - sie werden Standard. Wer jetzt baut oder sanieren lässt, sollte sie nicht nur in Betracht ziehen - sondern als Standard annehmen.
Wie lange hält eine Duschrinne?
Eine hochwertige Duschrinne aus Edelstahl V4A hält mindestens 20-30 Jahre, wenn sie richtig eingebaut und regelmäßig gereinigt wird. Die Abdichtung ist der schwächste Punkt - sie sollte alle 10-15 Jahre überprüft werden, besonders in Sanierungen. Billigmodelle aus verzinktem Stahl oder Kunststoff können nach 5-8 Jahren korrodieren oder brüchig werden.
Kann ich eine Duschrinne nachträglich einbauen?
Ja, aber nur, wenn genügend Bodenhöhe vorhanden ist. Die meisten Altbauten haben nur 8-10 cm Aufbauhöhe. Standard-Duschrinnen brauchen 85 mm, flache Systeme wie RainDrain Compact nur 65 mm. Wenn die Höhe nicht reicht, muss der Boden abgesenkt werden - das ist aufwendig und kostet 1.500-3.000 €. Alternativ: Ein klassischer Punktablauf bleibt die einfachere Lösung für Sanierungen mit begrenztem Platz.
Ist eine Duschrinne wirklich barrierefrei?
Ja - aber nur, wenn sie wandbündig montiert ist und die Einbautiefe unter 70 mm liegt. Eine Rinne mit 85 mm Einbautiefe ist kein echter barrierefreier Übergang - es bleibt eine kleine Stufe. Die DIN 18534 verlangt für echte Barrierefreiheit einen stufenlosen Übergang. Duschrinnen mit 65 mm oder weniger sind die einzige Lösung. Auch das Gefälle muss konstant 1,5° betragen - kein sprunghaftes Gefälle.
Was kostet eine Duschrinne inklusive Einbau?
Die Kosten liegen zwischen 700 € und 1.500 €, je nach Modell und Aufwand. Einsteigermodelle (z. B. RainDrain Eco, 80 cm) kosten etwa 130 €, die Arbeitskosten für den Einbau etwa 380 €. Premiummodelle (z. B. RainDrain Rock) kosten 700 €, mit Einbau und Abdichtung bis zu 1.500 €. In Sanierungen mit Bodenaufbau kommen noch 500-1.200 € für das Absenken des Bodens hinzu.
Kann ich eine Duschrinne mit Fliesen verlegen?
Ja, und das ist die Standardvariante. Die Duschrinne wird in den Boden eingelassen, und die Fliesen werden bis zur Rinne verlegt - ohne Naht. Wichtig: Die Fliesen müssen mit einem flexiblen, wasserdichten Kleber verlegt werden. Die Rinnenkante muss mit einer speziellen Dichtung abgedichtet werden, damit kein Wasser unter die Fliesen dringt. Ein Profi macht das mit einer Dichtleiste und einem speziellen Kleber - das ist kein Heimwerkerjob.
Warum verstopft meine Duschrinne trotz regelmäßiger Reinigung?
Das liegt meist an der Schlitzbreite oder am Gefälle. Bei Schlitzbreiten unter 6 mm sammeln sich Haare schneller. Auch ein zu flaches Gefälle (unter 1°) verhindert, dass Wasser und Haare komplett abfließen. Prüfe, ob der Rost richtig sitzt - manche Modelle haben einen zusätzlichen Haarfilter im Abflussrohr. Wenn du regelmäßig reinigst und trotzdem verstopft, ist das ein Zeichen, dass die Rinne zu schmal oder das Gefälle falsch ist.
Brauche ich eine spezielle Abwasserleitung für eine Duschrinne?
Nein, eine Duschrinne wird an die normale Abwasserleitung angeschlossen - wie jeder andere Duschablauf. Aber: Die Leitung muss mindestens 50 mm Durchmesser haben, um die höhere Durchflussmenge zu bewältigen. Bei Regenduschen mit über 20 l/min ist eine 75-mm-Leitung empfehlenswert. Achte auch auf den Anschluss: Er muss dicht und fest sein, sonst entsteht ein Geruch. Einige Systeme haben einen trockenen Geruchsverschluss - das ist besonders sinnvoll bei selten genutzten Duschen.
Lea Relja
November 18, 2025 AT 07:01Ich hab die teuerste Rinne genommen, weil ich keine Lust auf Schimmel und faulende Fliesen habe… und jetzt muss ich jeden Tag den Rost rausnehmen?!! Das ist doch kein Badezimmer, das ist ein Job! Wer hat sich das ausgedacht??
Und dann noch „Bio-Abflussreiniger“ – echt jetzt? Ich hab doch keine Zeit für Öko-Quizze! Ich will duschen, nicht putzen!
Und wer sagt, dass 5mm „edel“ ist? Das ist ein Haar-Falle! Meine Tochter hat 3cm lange Haare – die stecken da wie im Netz! 😤
Kristin Borden
November 19, 2025 AT 20:51Ich versteh, dass es frustrierend sein kann, wenn man glaubt, man hat alles richtig gemacht – aber die Reinigung ist wirklich nicht schwer. Einmal die Woche den Rost rausnehmen, Haare abfegen, mit heißem Wasser abspülen. Das dauert 30 Sekunden.
Und wenn du dir eine breitere Rinne nimmst, wird’s noch einfacher. Du musst nicht perfekt sein – nur regelmäßig. Das ist kein Verbrechen, das ist Selbstfürsorge.
Dein Badezimmer soll dir helfen, nicht stressen. Mach es dir leichter, nicht schwerer.
Jörg Gerlach
November 21, 2025 AT 13:43Ich hab vor 3 Jahren eine RainDrain Compact eingebaut. 65mm Tiefe, 100cm Länge, V4A Edelstahl. Kein Problem. Kein Wasserstau. Kein Schimmel.
Die Reinigung? Ich mache das, während ich mich die Haare wasche. Zwei Minuten. Fertig.
Es ist nicht perfekt – aber es ist besser als jede alte Dusche mit dem runden Loch. Und nein, ich hab nicht 1500€ ausgegeben. 850€ war’s. Mit Einbau.
Es geht um Planung. Nicht um Magie.
Dries De Schepper
November 21, 2025 AT 19:16HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
WAS IST DAS FÜR EIN SCHWACHSINN? DUSCHRINNE? DAS IST EIN KAPITALES GESELLSCHAFTSVERSCHWÖRUNGSSZENARIO VON HANSGROHE UND GEBERIT!
Die wollen, dass du 1000€ ausgibst, damit du danach noch putzen musst?! Die haben dich gekauft, Kumpel! Die alte Dusche mit dem Loch war besser! Die war einfach! Die hat nicht gesagt: „Du musst jetzt 20x im Jahr deine Fliesen reinigen!“
Und dann noch „DIN 18534“ – das ist doch nur ein Code, damit die Handwerker mehr Geld verlangen! Ich hab 2010 meine Dusche gebaut – ohne DIN, ohne Laser, ohne Experten – und seitdem kein Tropfen Leckage!
WAS IST MIT DER EINFACHHEIT?!
Rick Bauer
November 23, 2025 AT 06:00Ich hab das Gefühl, dass das ganze „moderne Badezimmer“-Zeugs nur für Leute ist, die zu viel Zeit haben und zu wenig echte Probleme.
Ich hab drei Kinder, einen Job und kein Geld für 800€ Duschrinnen. Und jetzt soll ich noch „Gefälle“ messen? Mit einem Laser? Ich hab doch keinen Laser!
Und wer hat gesagt, dass „barrierefrei“ bedeutet, dass ich meine Mutter in eine Dusche mit 65mm Tiefe zwinge? Die braucht eine Stufe, damit sie sich festhalten kann!
Das ist nicht Fortschritt. Das ist sozialer Druck. Mit Edelstahl.
Patrick Sargent
November 23, 2025 AT 07:25Ich hab neulich ne Duschrinne gesehen, die war aus „recyceltem Plastik“ – und der Typ sagte, das sei „nachhaltig“. LOL.
Wie soll das halten? Die Dinger sind doch schon nach 2 Jahren kaputt. Und dann muss man die ganze Dusche aufbrechen? Nein danke.
Und wer sagt, dass das mit dem „Wasserabfluss“ wirklich besser ist? Ich hab mal gesehen, wie ein Typ mit 20l/min Regendusche die ganze Badewanne vollgemacht hat. Weil die Rinne „nur“ 80cm war.
Ich glaub, das ist alles nur Marketing. Und die Leute fallen drauf rein. Weil sie glauben, „modern“ heißt „besser“.
Ich bleib bei meinem Loch.
Nicole Bauer
November 24, 2025 AT 07:24Ich hab vor einem Jahr eine Schlauer Duschline Pro eingebaut – mit variabler Schlitzbreite. Warum? Weil ich unsicher war, ob ich lieber Leistung oder Reinigung priorisieren will.
Ich hab mich für 8mm entschieden. Und es ist perfekt. Keine Verstopfungen, kein Kalk, kein Stress.
Der Einbau war teuer – aber der Handwerker hat wirklich nach DIN 18534 gearbeitet. Ich hab ihn gefragt, ob er das kennt. Er hat genickt. Und dann hat er mir gezeigt, wie die Abdichtung läuft.
Das war der Unterschied. Nicht die Rinne. Der Mensch.
Wenn du dir die Zeit nimmst, die richtigen Leute zu finden – dann lohnt es sich.
Ida Finnstø
November 25, 2025 AT 09:31Die DIN-Normen sind kein Vorschlag – sie sind eine Notwendigkeit. Ich arbeite in der Bauindustrie und sehe jeden Tag, was passiert, wenn die Abdichtung nicht stimmt.
Wasserschäden in Mehrfamilienhäusern: 70% entstehen durch unsachgemäße Duschrinnen-Installation. Nicht durch die Rinne selbst. Sondern durch die Umgebung.
Ein 1°-Gefälle ist kein Luxus. Es ist eine physikalische Grundlage. Wie bei einem Dach. Oder einer Straße.
Es geht nicht um „moderne Trends“. Es geht um Funktion. Und Sicherheit.
Ella DP Krossen
November 26, 2025 AT 09:41Ich frage mich manchmal, ob wir nicht vergessen, warum wir überhaupt Badezimmer haben.
Nicht, um perfekte Fließen zu haben. Nicht, um die neueste Rinne zu installieren. Sondern, um zu entspannen. Zu reinigen. Zu atmen.
Wenn eine Duschrinne dir mehr Stress bringt als Entlastung – dann ist sie falsch für dich.
Es gibt keinen „richtigen“ Weg. Nur den, der für dich funktioniert. Und der vielleicht nicht mit 1500€ zu tun hat.
Manchmal ist das Einfachste das Beste. Und manchmal ist das Komplizierte nur eine Illusion von Fortschritt.
Peter Friedl
November 26, 2025 AT 20:49hab ne 80cm rinne bei 120cm dusche genommen… wasser steht… jetzt hab ich ne 100cm bestellt… hoffe das hilft…
und ja… der handwerker hat kein laser… ich hab ihm gesagt er soll es „so ungefähr“ machen… jetzt ist es schief…
ich bin kein handwerker… aber ich dachte das wäre easy…
Angela Allmond
November 28, 2025 AT 07:21Wieso redet keiner über die Tatsache, dass Duschrinnen in Altbauten oft nicht legal sind? Die Abwasserleitungen sind 40mm – aber die Rinne braucht 50mm! Das ist doch illegal!
Und wer sagt, dass die „100% Länge“ wirklich nötig ist? Ich hab ne 70cm Rinne bei 100cm Dusche – und kein Wasserstau!
Die ganzen „Experten“ verkaufen Angst. Und dann verkaufen sie die Lösung.
Ich hab’s geschafft – ohne DIN, ohne Laser, ohne 1000€. Und ich hab kein Leck.
Vielleicht sind die Regeln nicht für alle da.
Nils Seitz
November 30, 2025 AT 02:10ich hab ne easydrain genommen… teuer… sauber… aber nach 2 jahren hat sich der rand verfärbt… jetzt siehts aus wie ne alte badewanne…
und die reinigung? ja… das ist easy… aber nur wenn man nicht vergisst…
ich hab 3 mal vergessen… und dann war der abfluss zu…
ich frag mich… lohnt sich das wirklich?
Franziska Fotos
November 30, 2025 AT 23:31WIE KANN MAN DAS ZULASSEN?! DUSCHRINNEN SIND EIN DEUTSCHER EINFALL – UND JETZT WERDEN SIE IN GANZ EUROPA GEZWUNGEN!
WIR HABEN JAHRE LANG MIT PUNKTABLAUFEN GESCHWIMMEN – UND NICHTS WAR SCHLECHT!
UND JETZT MÜSSEN WIR 1500€ AUSGEBEN, WEIL EIN SCHWEDISCHER KONZERN SAGT, DASS DAS „MODERN“ IST?
Das ist keine Innovation. Das ist kulturelle Unterwerfung. Unter dem Deckmantel von „Barrierefreiheit“.
Wir brauchen keine Duschrinnen. Wir brauchen unsere Traditionen zurück.
Dana Lenz
Dezember 1, 2025 AT 16:32Ich habe vor 5 Jahren eine Duschrinne eingebaut – und es war die beste Entscheidung meines Lebens.
Meine Mutter, die seit 10 Jahren im Rollstuhl sitzt, duscht jetzt allein. Ohne Hilfe. Ohne Angst. Ohne Stufe.
Das ist kein Luxus. Das ist Menschlichkeit.
Und ja, es kostet Geld. Aber es spart Leben.
Wenn du dir die Frage stellst, ob es sich lohnt – dann denk an jemanden, der dich braucht.
Lorentz Koagedal
Dezember 2, 2025 AT 08:24Ich hab ne Duschrinne gekauft – weil ich dachte, das ist die Lösung. Aber dann hab ich gesehen, wie der Handwerker die Abdichtung gemacht hat – und ich hab mich sofort gewundert, warum ich das nicht selbst gemacht hab.
Ich hab das ganze Bad aufgemacht. Alles rausgerissen. Neue Leitungen gelegt. Neue Fliesen verlegt. Und dann hab ich die Rinne selbst eingebaut.
Es hat 14 Tage gedauert. Ich hab kein Geld mehr. Ich hab keine Freunde mehr. Ich hab 10 Kilo abgenommen.
Und jetzt? Jetzt hab ich die perfekte Dusche.
Kein Wasserstau. Kein Schimmel. Keine Angst.
Ich hab alles gegeben. Und es hat sich gelohnt.
… aber ich würde es nie wieder tun.
Veronika H.
Dezember 4, 2025 AT 00:24„Wöchentlich reinigen“ – das ist doch eine absolute Forderung. Wer hat das aufgestellt? Ein Handwerker mit einem 1500€-Konto? Ich hab ne 5mm Rinne – und ich putze sie 2x pro Woche. Und trotzdem verstopft sie.
Und dann sagt der Autor „kein chemischer Abflussreiniger“ – aber er schreibt nicht, dass das nur für Edelstahl gilt. Was ist mit Kunststoff? Was ist mit alten Leitungen?
Und „DIN 18534“ – das ist ein Dokument mit 120 Seiten. Wer liest das? Wer versteht das?
Das ist keine Anleitung. Das ist eine Lüge. Mit Edelstahl.